Prompt file imported from nachhaltika-arch/Claude-Code (
.claude/commands/doku.md). Fill in{{arguments}}before use. Copyright stays with the author.
Schreibe die Tagesdokumentation für {{arguments}} (leer = heute) nach
docs/tagesdokumentation/JJJJ-MM-TT.md.
Lies zuerst docs/tagesdokumentation/README.md — die Konventionen gelten
vor diesem Befehl. Und sieh dir die zwei jüngsten Berichte im Ordner an,
nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Form: Tonfall, Tiefe, Tabellenbau.
Die vier Regeln, die den Bericht tragen
- Keine Commit-Liste. Die steht im Verlauf. Hierher gehört, was sich geändert hat und warum, in ganzen Sätzen.
- Zahlen werden gemessen, nicht erinnert. Jede Zahl im Bericht stammt aus einem Befehl, den du in dieser Sitzung ausgeführt hast — nicht aus dem Gedächtnis, nicht aus einem älteren Bericht, nicht aus dem Lagebild-Fließtext. Wenn du eine Zahl nicht messen kannst, schreib nicht erhoben hin.
- Die eigenen Fehler sind Pflichtteil, kein Anhang. Was falsch gemessen, zu früh gemeldet oder auf einer Annahme gebaut wurde, kommt in den Bericht — samt der Messung, die es aufgedeckt hat. Ein Tag ohne Abschnitt „Eigene Fehler" ist unvollständig; gab es wirklich keinen, dann steht dort, woran das geprüft wurde.
- Jeder Fund braucht einen Beleg. Datei und Zeile, ein Statuscode, eine Protokollzeile, ein CI-Lauf, eine Messung mit Uhrzeit. „Sieht richtig aus" ist kein Beleg.
Schritt 1 — Material sammeln (messen, nicht erinnern)
Der Sitzungsverlauf sagt, was passiert ist und warum. Die Zahlen kommen
aus dem Repo. Deckt die Sitzung den Tag nicht ganz ab (etwa nach /clear),
dann schreib das in den Bericht, statt die Lücke zu füllen.
git log --since="<Tag> 00:00" --until="<Tag> 23:59" --format="%h %ad %s" --date=format:%H:%M
git log --since=… --until=… --stat --format="== %h %s"
git log --since=… --until=… --format=%s%n%b | grep -oE "L-[0-9]+" | sort -u
git rev-list --count origin/staging..staging # wie viele Commits lokal warten
gh run list --branch staging --limit 5 # CI: grün oder rot, mit Nummer
git status --short
Dazu, wo der Tag es hergibt: Render-Protokolle, Live-Messungen (curl -sI),
Testläufe. Was du im Bericht behauptest, misst du vorher — auch dann,
wenn es gestern noch stimmte.
Schritt 2 — Die Form
# KOMPAGNON — Tagesdokumentation TT.MM.JJJJ
> Kernsatz des Tages: was sich geändert hat, in zwei bis drei Sätzen.
>
> **Die Lehre des Tages: <ein Satz>.** Die eine Sache, die beim nächsten Mal
> anders gemacht gehört — abgeleitet aus dem, was heute schiefging.
Alle Uhrzeiten in Ortszeit (CEST), sofern nicht anders vermerkt.
## Das Muster des Tages
<Tabelle: was gemessen/getan wurde | was gesucht/gemeint war | Folge>
## 1..n <Die Funde, je einer je Abschnitt, mit Beleg>
## Eigene Fehler
<nummeriert; je Fehler: was behauptet, was tatsächlich, wodurch aufgedeckt>
## Was bei David liegt
<was er entscheiden oder tun muss; getrennt nach „heute" und „sobald X">
## Zahlen
<die gemessenen Kennzahlen des Tages, mit Herkunft>
Die Überschriften 1..n benennen den Fund, nicht den Bereich: „Der Anker sprang ins Leere" statt „Landingpage".
Schritt 3 — Schreiben
Gibt es die Datei schon, ergänze sie — nie überschreiben. Ein zweiter Lauf am selben Tag setzt fort, was der erste festgehalten hat.
Danach zwei Gegenprüfungen:
- Trägt jede Zahl einen Beleg? Geh den Bericht durch und streiche oder belege jede, die nur behauptet ist.
- Ist im Tag eine Lücke aus dem Lagebild berührt worden (eine
L-Nummer in einem Commit)? Dann gehört sie indocs/soll-ist-analyse.md§ 3 fortgeschrieben, und danach läuftpython3 scripts/lagebild-bauen.py. Das Lagebild von gestern sieht aus wie eines von heute. - Steht jeder Fund des Tages im Lagebild? Was noch keine
L-Nummer hat, bekommt eine (Entscheidung David, 21.09.2026) — Verfahren und Fallen stehen inCLAUDE.md, Abschnitt „Jeder Fund kommt ins Lagebild".
Schritt 4 — Ablegen
Committen, deutsch: docs: Tagesdokumentation für den TT.MM.JJJJ.
Der Rumpf sagt in zwei, drei Sätzen, was der Tag gebracht hat — auch hier
gehören die eigenen Fehler hinein.
Nicht pushen (CLAUDE.md). Zum Schluss melden, wie viele Commits lokal warten — die Entscheidung zu pushen gehört David.
